Ich will nix von Schweinegrippe berichten, gibt auch nicht viel, nur dieses Foto und lasse es unkommentiert.
Es wird mehr als Zeit für einen neuen Blogeintrag, nachdem ich mich im April gar nicht gemeldet habe. Das tut mir leid. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal für die zahlreichen Geburtstagsgrüße bedanken, die ich nicht alle beantwortet habe, was mir noch viel mehr leid tut und mir ein schlechtes Gewissen macht und ich hoffe sehr, alle die mir geschrieben haben nehmen es mich nicht übel.
Ja wo fange ich an, der letzte Eintrag ist von Mitte März, vielleicht mache ich einfach da weiter, wo ich aufgehört habe. Meine beiden Freundinnen haben sich am 13. März auf den Rückweg nach Deutschland gemacht und der Abschied am Flughafen war ein kleiner Vorgeschmack auf meinen eigenen Abschied, der mir in schon weniger als drei Monaten bevorsteht. Als ich Imke und Vera weggebracht habe, wäre ich schon gerne mit geflogen, nur um euch alle mal kurz wieder zu sehen, andererseits habe ich hier noch so viele Pläne und ich weiß jetzt schon, dass die Zeit nicht mehr reichen wird um sie alle in die Tat umzusetzen.
Ende März bin ich umgezogen, wieder zurück in die Gemeinde Nueva Esperanza in eine neue nette Familie, ansonsten alles wie immer mit Ballettunterricht
Workshops zu HIV und Diabetes und plötzlich war der April da. In der Woche vor Ostern, der Semana Santa, hatte ich eine Woche Urlaub, die ich bei Freunden in San Salvador verbracht habe, von denen ich euch einfach mal ein paar Fotos anhänge.
Osterfreizeittag fuer Kinder der Gemeinde La Canoa am Fluss,
mit ganz viel Spiel Spass und Spannung
Ausflug in die Berge
Alfombra - Jedes Jahr an Karfreitag finden nach der Daemmerung Prozessionen im ganzen Land statt. Dabei ist es tradition Biblische Geschichten in Form von grossen Bildern auf die Strasse zu malen. Entweder mit Sald und Saegespaenen gestreut oder so wie hier auf Salzteig gemalt. Diese fuenf Bilder haben einige Kunststudenten und Freunde von mir in der Nach von Donnerstag auf Freitag in etwa 17 Stunden Arbeit gemalt.
Die Kuenstler.... naja fast, ich hab nur Farben gemischt =)
Und dann kommt schliesslich die Prozession und in weniger als 10 Minuten ist die Arbeit einer ganzen Nacht zerstoert...
Ein Tag mit Freunden am Meer
Dann in der Woche danach mein Geburtstag mit Überraschungsparty bei unseren Freunden in San Salvador, mit Piñata, Schokotorte und lustigen Spielen.
Eine Piñata ist eine mit Bonbons gefuellte Figur aus Pappmachée, die man mit verbundenen Augen kaputtschlagen muss, bis die Bonbons rausfallen. Sie haben extra eine vom kleinen Tiger anfertigen lassen, weil ich mal gesagt hab, dass ich Janosch mag...
Geburtstagsueberraschung bei meiner Familie, bei der ich von November bis Maerz gewohnt habe.
Der Geburtstagskuchen landet uebrigens zur Haelte immer im Gesicht des Geburtstagskinds.
In der Woche danach habe ich mich im Nationalen Krankenhaus ‚Hospital Rosales’ um eine Famulaturstelle beworben und unkompliziert wie die Salvadoreños nun mal sind konnte ich nachdem ich Freitags meinen Lebenslauf abgegeben hatte, Montags drauf anfangen und arbeite jetzt seit Ende April in der Chirurgie. San Salvador hat vier nationale Krankenhäuser, das heißt Krankenhäuser für nicht versicherte Menschen, die von der Regierung unterhalten werden. Ein Kinderkrankenhaus, eine Frauenklinik, eine Psychiatrische Klinik und das allgemeine Krankenhaus in dem ich nun arbeite. Es gibt eine Kranken- und Sozialversicherung in der du versichert bist, wenn du eine formelle Arbeit hast und dann noch das Glück, dass dein Arbeitgeber dich versichert. Das trifft auf etwa 40% der Bevölkerung zu, das heißt, dass 60% nicht versichert sind. Diese 60% verteilen sich im Falle ernsthafterer Erkrankungen auf die nationalen Krankenhäuser, von denen es wie gesagt 4 in der Hauptstadt gibt, die auch zugleich die Lehrkrankenhäuser der nationalen Universität sind, zudem gibt es in den Hauptstädten der größeren Departamentos (vgl. Bundesländer) weitere. Bereits am ersten Tag sagt mir die Ärztin, der ich zugeteilt bin, dass die beiden Wörter die ich wohl am häufigsten hören werde ‚no hay – gibt es nicht’ sein werden und sie weiß wovon sie spricht. Im OP gibt es zum Beispiel ein Laparoskopieset. Ist das besetzt, wird eine Entfernung der Gallenblase, normalerweise ein relativ unaufwendiger Laparoskopischer Eingriff, der nur zwei kleine Narben auf der Bauchdecke hinterlässt, bei geöffneter Bauchdecke gemacht.
Es gibt nicht genügend Beatmungsmaschinen und Betten auf der Intensivstation, um alle Patienten, die eine Beatmung brauchen zu versorgen. Beatmet wir auf normalen Stationen mit Beatmungsbeuteln, von Hand.
Die Notaufnahme hat die zwei Schockräume für Schwerverletzte in denen bis zu acht Patienten gleichzeitig behandelt werden können, aber es gibt kein Notstromaggregat. Das heißt, es gibt eins aber es funktioniert nicht und es ist kein Geld da um es zu reparieren. Stromausfälle sind aber fast an der Tagesordnung, sodass wir in meinem ersten Nachtdienst, als das erste Wintergewitter der Jahres uns den Strom nahm, die Patienten in der Notaufnahme auf dem Boden verteilen mussten, weil nicht genügend Platz für das erforderliche Personal war, dass die Maschinen ersetzen musste, ausgerüstet mit Taschenlampe und Beatmungsbeuteln. Dann gibt es für die Notaufnahme und den gesamten Ambulanzbereich ein einziges antiquarisches EKG, das aufgrund seines Alters nicht vom ganzen Personal bedient werden darf und kann.
Die meisten Gebäude sind vor 107 Jahren von der französischen Regierung gespendet worden, es gibt einigere neue Gebäudekomplexe, die OPs und die Notaufnahme wurden vor nicht allzu langer Zeit von Japan gestiftet. Ebenfalls hat man auf dem Gelände des Krankenhauses vor etwa 15 Jahren ein neues vierstöckiges Gebäude gebaut mit Vollausstattung, Klimaanlagen und Platz für 200 Betten. Dieses Gebäude steht leer, weil das Krankenhaus Schulden bei der oben erwähnten Versicherungsanstalt hatte und dieses Gebäude eben dieser überlassen hat, um seine Schulden zu begleichen. Die Versicherung ist aber vor etwa zwei Jahren aus diesem Gebäude ausgezogen und hat die vollständige Einrichtung mitgenommen. Heute wird das Gebäude nicht benutzt, weil das Geld für Equipment und die Reparation der defekten Aufzüge fehlt.
Vor etwa einem Jahr, wurden 19 Mio. Dollar für den Neubau der Frauenklinik aus dem Ausland gespendet. Dieses Geld ist verschwunden, keiner weiß, wo es ist und die Zustände dort müssen noch wesentlich schlimmer sein.
Die häufigsten Krankheiten, die in der Chirurgie behandelt werden sind Gallenwegserkrankungen, Blindarmentzündungen und Tumoren. Bei den weiblichen Patienten. Auf der Männerchirurgischenstation liegt die Mehrzahl der Patienten dort mit Schuss- oder Stichwaffenverletzungen, sowie Traumata durch Verkehrsunfälle. Anhand von Röntgenbild, Eintritts und Austrittsstelle des Projektils kann man ziemlich genau auf Waffe und Schussentfernung zwischen Schütze und Opfer schließen, was mich am Anfang sehr verblüfft hat und ich mittlerweile froh bin, dass ich mit diesem Wissen in Deutschland nicht allzu viel werde anfangen können. Während der Arbeit trifft man immer wieder auf Einzelschicksale, die einen nicht mehr loslassen. Ein 13 jähriger Junge, der vom Taxi angefahren wurde und auf die Frage wer sich um ihn kümmere die Antwort schuldig bleibt. Als man ihn fragt, wo er nach seinem Krankenhausaufenthalt leben wird antwortet er: ‚Auf der Straße.’ Die Kinder schnüffeln Klebstoff um Hunger und Kälte nicht zu spüren und rauchen Piedra, Abfall der bei der Kokainproduktion übrig bleibt. Es gibt ein nationales Heim für Straßenkinder, aber man sagt, dass es den meisten Kindern da noch schlechter geht, als auf der Strasse
Für viele dieser Kinder ist eine Marabande oft der letzte Zufluchtsort, der letzte Ausweg wo sie sich plötzlich wieder aufgehoben fühlen, eine Perspektive sehen. Es gibt zwei große Marabanden, die Mara 13 und die Mara 18, die sich gegenseitig bekriegen. Um dort aufgenommen zu werden muss die Aufnahmeprüfung bestanden werden, die im Falle eines männlichen Kandidaten darin besteht sich entsprechend 13 oder 18 Sekunden den übrigen Mitgliedern auszuliefern, sich schlagen und treten zu lassen. Was auf weibliche Kandidatinen wartet muss ich glaube ich nicht formulieren. Schaut man in die Statistiken des Auswärtigen Amtes ist El Salvador das gefährlichste Land Mittelamerikas, was an der durchschnittlichen Mordrate von 10 Toten pro Tag festgemacht wird, wobei die Opfer vorwiegend unter den Maras zu suchen sind, oder Menschen, die versucht haben, sich mit diesen anzulegen. Eben diese Patienten finden wir schließlich in der Notaufnahme, wo man bei der Beatmung eines schätzungsweise Mitte zwanzigjährigen dem man die Waffe an die Schläfe gehalten und abgedrückt hat, sehr viel Zeit hat über Sinn und Wert des Lebens, vor allem aber über die Umstände die diesen jungen Menschen dorthin gebracht haben nachzudenken, bevor er zwei Stunden später stirbt, keiner weiß, wie alt er wirklich war und wie er hieß.
Eigentlich sollte ich an dieser Stelle Schluss machen, aber um nicht nur negatives zu erzählen noch eine kleine Sache. Ich lerne hier so unglaublich viel Diagnostik, viele Dinge, die in Deutschland mal eben schnell mit einem Röntgenbild oder einem Ultraschall abgeklärt werden, müssen hier anders herausgefunden werden. Zwar gibt es Röntgengeräte, sogar ein CT, werden aber viel Zielgerichteter Eingesetzt und am Wochenende und Nachts gibt es keinen Ultraschall. Eine Notaufnahme ohne Ultraschallgerät wäre in Deutschland undenkbar, allein um freie Flüssigkeiten in Brust oder Bauchraum festzustellen, aber es geht eben auch anders. Mir bleiben noch zwei Wochen hier und im nächsten Blog werde ich vielleicht noch ein bisschen mehr berichten, aber ich belasse es jetzt mal an dieser Stelle dabei. Ich schicke euch allen liebe Grüße, macht es gut, die Zeit hier nähert sich mit riesigen Schritten dem Ende, es sind nun noch weniger als drei Monate, bevor ich am 11. August wieder da sein werde.
Bis dahin bzw bis zum nächsten Blog passt auf euch auf,
es drückt euch, Ulle, Ulli, Rike

























wir hatten schon viel gehört, wie schön es dort sein soll, umso größer war die Enttäuschung. Der Marktplatz und die Kathedrale, sowie ein Sträßchen runter zum See, wunderschön gemacht, aber schaut man eine Straße weiter erkennt man die Theaterkulisse, die Granada für seine Touristen errichtet hat. Die gleiche Armut, der gleiche Dreck, wir fühlten uns verarscht und statt zwei Tage zu bleiben, haben wir uns am nächsten Tag auf den Weg in das wesentlich ehrlichere Masaya begeben, wo wir den Tag auf dem größten Kunsthandwerksmarkt des Landes verbracht haben und diesen schönen Baum entdeckten.
Von Masaya weiter an die Pazifikküste nach San Juan del Sur, wo wir eigentlich auch Sylvester feiern wollten.
Nach einem Tag am Strand und zwei Übernachtungen und einem wunderschönen Sonnenuntergang
haben wir auch dort die Flucht ergriffen, denn wenn man plötzlich mehr Englisch als Spanisch hört und um sich herum nur betrunkene Amis, na ja, das war einfach nicht das, was wir wollten, also den Reiseplan noch mal umgeschmissen, wir waren einfach reif für die Insel. Dazu muss man wissen, Nicaragua hat einen riesigen See, der fast so groß ist wie ganz El Salvador in dessen Mitte sich eine Insel, bestehend aus zwei Vulkanen befindet: La Isla de Ometepe. Ometepe ist Nahuatl und bedeutet soviel wie ‚zwei Hügel’, oder zwei Vulkane und wenn man dieses Foto sieht, weiß man warum =) 
Am nächsten Tag kamen wir in unserer Abenteuerlust auf die wahnwitzige Idee, einen der beiden Inselvulkane, den Maderas, zu besteigen, klar, warum auch nicht, sind ja nur 6 km und 1300 Höhenmeter eine Strecke und in 3-4 Stunden soll man oben sein, die Norweger, die wir abends zuvor getroffen haben, haben es in 3 stunden geschafft, also so schlimm kanns ja nicht sein… dachten wir. Ich Hampelfrau hab ja Wanderschuhe mitgenommen… nach El Salvador, da stehen sie auch immer noch gut unter meinem Bett. Na gut, dann eben mit Chucks.
und durch die Wolken da hoch zu kraxeln, während über einem die Affen durch die Bäume turnen und bunte Vögel durch die Luft fliegen, es war verdammt hart, aber man fühlt sich so unglaublich gut, wenn man dann endlich nach 3,5 Stunden oben angekommen ist, das Problem ist das Wissen, dass man auch wieder runter muss. Nun gut, zunächst denkt man, runter müsste ja eigentlich schneller gehen als hoch, aber weit gefehlt, es hat noch mal 3,5 Stunden gedauert und der Muskelkater die drei folgenden Tage war das Geschenk, genau so, wie die tollen Fotos die wir machen konnten,
da ist man am Ende schon wieder ein bisschen versöhnlicher. Noch ein Wort zu meinen Schuhen, die übrigens ein Geburtstagsgeschenk einer guten Freundin aus Düsseldorf waren und die sich immer beschwert hat, dass sie noch nicht dreckig genug seien, jetzt sind sies, aber eine Guatemaltekische Waschmaschine konnte zum mindest den groben Dreck entfernen. 
Der Pacaya ist einer der zwei noch aktiven Vulkane in der Region um Guatemala City und beim hochsteigen konnten wir schon glühende Gesteinsbrocken vom Gipfel fallen sehn. Während es in den unteren zwei Dritteln ziemlich kühl war, blies weiter oben eine warme Brise zwischen den Steinen hervor. Auf dem Gipfel angekommen, konnten wir beobachten, wie die glühende Lava als dicke, rot-gelb-orange Suppe aus dem Berg quoll und sich langsam den Weg nach unten suchte. Dazu am Horizont ein wunderbar unperfekter Sonnenuntergang mit ein paar Wolken dazwischen und während die Sonne auf der einen Seite unterging, tauchte der Vollmond auf der anderen Seite hinter den Bergen auf. Diese Beschreibung ist so absolut unvollständig, weil sie viel zu sachlich beschreibt, was da passiert ist, ich kanns nicht besser, aber es war ein unglaubliches Gefühl. Dann beim Abstieg, kommen wir plötzlich um eine Ecke und vor uns tauchten die Lichter von Guatemala City im Tal auf.


Der Dezember ist wie im Flug vergangen und so ist morgen wohl Heiligabend. Ich kanns mir kaum vorstellen, Sonne, Palmen und Kokosnüsse machen es mir schwer und so bleibt die Weihnachtsstimmung wohl einfach aus. Dafür bin ich ein bisschen dankbar, da wär man dann doch mal gerne kurz drei oder vier Tage Zuhause.

Mabel ist nur ein paar Monate älter als ich, was sich schon ein wenig seltsam anfühlt, denn ich bin einfach eine absolute Haushaltsinvalidin, wenn es um den salvadoreanischen Haushalt geht und für absolut nichts zu gebrauchen, aber Mabel hat Nachsicht und hat mich als Azubi eingestellt. Und so lerne ich jetzt Feuer machen, Mais und Bohnen auf dem Feuer zu kochen, Mais zu mahlen, Tortillateig zu machen, Tortillas zu machen…. Das sag ich euch, es sieht so einfach aus, aber es ist eine Wissenschaft für sich. Tortillas sind CD große Teigfladen, die es einfach zu jeder Mahlzeit gibt, und bestehen aus gekochtem und dann gemahlenem Mais, also quasi aus Mais und Wasser, wobei man dem Teig kein Wasser mehr zufügen muss. Der gekochte Mais wird einfach gemahlen und dann geknetet. Bis dahin soweit so gut, aber dann: Man mache aus einem Teighaufen eine CD große Tortilla, erst ein bisschen platt drücken, dabei immer schön zwischen den Fingern drehen, soll ra rund werden und kein Ei, dann die linke Hand anfeuchten, aber nicht zu viel, sonst werden es Schuhsohlen, dann Fladen in die linke Hand und mit der rechten leicht plattklopfen und dabei im Kreis drehen, ohne dass der Teig einreißt. Na, alles klar? Bei mir so wenig wie bei euch. Wo wir schon grade beim Essen sind, so viele von euch haben mich gefragt, was es eigentlich so zu essen gibt und das könnte ich an dieser Stelle ja mal kurz beantworten. Also Hauptnahrungsmittel sind: Mais in allen Variationen, das heißt als Tortilla, als gekochter Kolben, als Tamales, irgendwie auch Maisteig, aber noch hab ich keinen Plan wies funktioniert, als Fresco – so was wie Limonade oder auch als atol – dickflüssiges Maismehlgetränk mit Klümpchen und relativ salzig, nicht so mein Favorit ist ganz furchtbar mächtig, gibt’s aber auch aus Cashewkernen und das schmeckt dann schon wieder ganz anders. Ja, der Mais, dicht gefolgt von Reis und roten Bohnen, Bohnen mal als Pampe, mal als Suppe, vereint mit Reis dann auch Hochzeit – Casamiento genannt. Dann Eier: Spiegelei, Rührei mit oder ohne Gemüse, hartgekochtes Ei, Omelette… und wie einige von euch vielleicht wissen, hab ich vorher keine Eier gegessen… Wenn ich heute nach Hause komme und so n leckeres Spiegelei auf meinem Teller finde, freu ich mich schon drüber.
Ich mach das jetzt schon vier Wochen und wir waren noch nicht einmal bei der guten Frau, auch wenn die Mädels einmal hingefahren sind. Ich habe mich geweigert, weil der andere Typ mit dem ich das zusammen mache, versucht hat, 20 Mädels in einen Pickup zu stopfen. 10 in den Innenraum, wo Platz für fünf ist und 10 auf die Ladefläche. Ich habe dann entschieden zuhause zu bleiben, weil es in meinen Augen einfach zu gefährlich war. Ohne mich konnten wenigstens alle vernünftig auf der Ladefläche sitzen und nicht auf dem Geländer. Dazu muss man wissen, dass es bis San Salvador 1,5 Stunden mehr oder weniger Autobahn sind. Ende vom Lied war allerdings auch, dass die Lehrerin am Ende doch keine Zeit hatte und die Mädels sich umsonst fast zu Tode gequetscht haben. 

